Geschichte der Kirche Elgg

Reformierte Kirche Elgg

Die Kirche bestand wohl bereits im 8. Jahrhundert und bediente einen grossen Pfarrsprengel, der eng an die sanktgallischen Güter in der Gegend gebunden war. 1346 veräusserte die Abtei jedoch zusammen mit einem Teil ihrer Güter auch den Kirchensatz. 1524 wurde die Reformation auch in Elgg durchgesetzt und in der Folge gelang es der Stadt Zürich auch den Kirchensatz in ihren Besitz zu bringen.

Baugeschichte
Die archäologischen Untersuchungen im Zuge der Renovation von 1962-1965 durch die Denkmalpflege erbrachten mindestens vier Vorgängerbauten. Mit der Grundsteinlegung im Juni 1508 begann ein grossangelegter Neubau der St. Georgskirche. Es handelt sich um das bedeutendste sakrale Bauvorhaben der Zürcher Landschaft in jenen Jahrzehnten. Im Februar 1516 weihte der Konstanzer Bischof die wohl weitgehend fertiggestellte Kirche mit ihren insgesamt neun Altären. Mit der Reformation 1526 bis 1531 erfolgte wohl eine langsame Ausräumung der Kirche. Bis zur Gesamtrenovation 1962 bis 1965 wurden diverse kleinere Renovationen und Erneuerungen durchgeführt. Bei der Renovation wurden zum Beispiel Empore, Orgel oder Böden erneuert. Ziel war die Wiederherstellung des alten Baubestandes. In der Krypta wurde ein kleines baugeschichtliches Museum eingerichtet. Die jüngste Gesamtrenovation 2003 bis 2004 hatte die Behebung der seit den 60er Jahren eingetrenenen Schäden sowie eine massvolle Komfortverbesserung zum Ziel.

Quelle und weitere Informationen: » Schweizerische Kunstführer GSK
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