Segellager 2026

Viele Seile - eine Ordnung (Foto: Sonja Zryd)
Viele Seile - eine Ordnung (Foto: Sonja Zryd)
Ist schon wieder vorbei. Die kleine Jugendgruppe und drei Erwachsene haben eine tolle, ereignisreiche Woche miteinander verbracht.
Sonja Zryd,
Das eigentliche Abenteuer war die Bahnfahrt von Zürich nach Stavoren, auf Hin- und Rückfahrt blieb die Spannung erhalten, Verspätungen garantiert. Doch irgendwann war die Gruppe am Hafen angekommen, die erste Nacht in der knapp bemessenen Kabine.
Noch mit der Fahrt in den Knochen, also etwas müde, ging es dann am Sonntag 12.7. mit etwas Segeltheorie und viel Praxis los: der Matrose Felix erklärte, wie die Seile gewickelt werden müssen (immer im Uhrzeigersinn, nicht verdreht) und wo welches Seil hinführt. Mit viel Körpereinsatz wurden die Segel gehisst und es ging los. Dank gutem Wetter, mit ungewohnt viel Sonne und viel Wind, konnten die Inseln Terschelling und Texel angefahren werden. Es gab einen Zwischenhalt im Wattenmeer, also ein Trockenfallen mit dem Schiff und einen Spaziergang auf dem «Meeresboden». Jeden Tag wurde zusammen gekocht, das Zusammenleben verteilte sich gut auf dem Boot und die für Gespräche und Spiele blieb trotz gelegentlichen Einsätzen viel Zeit.
Eine Fahrt durch die Kanäle mit Halt auf einer Insel gab nochmals ein ganz anderes Bild der Niederlande ab. Eine Welt voller Tiere, Vögel und Muscheln, Robben und sogar Ratten, erstaunte die Gruppe immer wieder aufs Neue. Der weite Himmel mit tiefem Horizont, ein ganz anderes Lebensgefühl wird spürbar, das sicherlich auch die Bewohnerinnen und Bewohner der Niederlande prägt. Bestimmt die Menschen in Süd-Westfriesland, offen und mit dem Meer verbunden. Dank dem Skipperpaar Kerstin und Wijnand durfte die Gruppe unter der Leitung von Sonja Zryd diese Welt des Nordens hautnah erleben. Und, dank der Kirchgemeinde, die sich mit einem Grundbeitrag beteiligt, sodass diese Reise für Jugendliche überhaupt möglich wird. Pfrn. Sonja Zryd
Segellager_2026
23.07.2026
7 Bilder
Fotograf/-in
Sonja Zryd