Bereitgestellt: Françoise Schöni
Datum: 28.03.2026
«Trotz allem – Geschichten vom Aufstehen»
«Hingeschaut» – Eine Filmreihe zu Fragen des Lebens.
In Zusammenarbeit mit dem «Theater zur Waage», Elgg.
«Hingeschaut» – Eine Filmreihe zu Fragen des Lebens.
In Zusammenarbeit mit dem «Theater zur Waage», Elgg.
Stefan Gruden,
Grosse Geschichten brauchen keine grossen Helden. Es sind Kinder, Geschwister, Aussenseiter – Menschen am Rand der Erwartungen –, die im Zentrum dieser Filmreihe stehen. Sie leben in Welten, die ihnen enge Grenzen setzen: patriarchale Traditionen, Krieg, familiäre Zerbrechlichkeit, gesellschaftlicher Leistungsdruck. Und doch erzählen alle drei Filme von einer erstaunlichen inneren Kraft, vom Menschsein im Angesicht von Widerständen.
Die Kamera bleibt nah an ihren Figuren, fast tastend. Sie beobachtet Gesichter, Blicke, kleine Gesten. Es sind keine spektakulären Siege, die hier gefeiert werden – sondern leise und umso berührendere Momente tiefer Menschlichkeit.
In Whale Rider kämpft ein junges Mädchen um ihren Platz in einer von Tradition geprägten Gemeinschaft. In Die letzten Glühwürmchen versuchen zwei Geschwister im Schatten des Krieges ihre Menschlichkeit zu bewahren. Und in Little Miss Sunshine begibt sich eine scheinbar dysfunktionale Familie auf eine Reise, die mehr über Liebe und Zusammenhalt offenbart als jeder Erfolg es könnte.
Was diese Filme verbindet, ist nicht das Happy End im klassischen Sinn. Es ist vielmehr die Frage: Was trägt, wenn Sicherheiten wegbrechen? Was bleibt, wenn Erwartungen enttäuscht werden? Worin besteht Würde, wenn einem die äusseren Umstände alles abverlangen?
Alle drei Filme erzählen von Verlust, von Scheitern, von Enttäuschung – vor allem aber: von ganz unterschiedlichen Formen des Aufstehens. Von Mut, der nicht laut ist, sondern leise. Von Menschen, die gerade in ihrer Verletzlichkeit Stärke zeigen. Es sind Geschichten über das Anderssein, über das Festhalten an Beziehungen und über die Kraft, dem Leben trotz allem zuzutrauen, dass es mehr bereithält als alle augenscheinlichen Schwierigkeiten.
Diese Filmreihe lädt ein zu bewegenden, manchmal schmerzhaften, aber immer zutiefst menschlichen Erzählungen. Sie zeigt: Hoffnung ist kein naiver Optimismus. Sie ist eine Entscheidung – und manchmal beginnt sie in einem einzigen trotzigen Schritt nach vorn.
Der Eintritt ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Platzwahl ist frei und erfolgt vor Ort. Türöffnung ist um 19.30 Uhr (Theater zur Wage, Vordergasse 10, Elgg).
Wir freuen uns auf Sie!
Pfr. Stefan Gruden, Ref. Kirchgemeinde Eulachtal
Rahel Imboden & Simon Berger, Theater zur Waage Elgg
Yasar Turan
1. Abend: Donnerstag, 16. April 2026 – 20.00 Uhr
«Whale Rider» (Orig.: «Whale Rider»)
Ein Film von Niki Caro (NZL, DE 2002)
Dauer: 97 Minuten
Vorführsprache: Deutsch
Mit: Keisha Castle-Hughes, Rawiri Paratene u.a.
An der rauen Küste Neuseelands wächst die junge Pai in einem Maori-Stamm auf, der auf einen männlichen Erben für die Häuptlingswürde wartet. Doch Pai spürt tief in sich, dass gerade sie berufen ist, ihr Volk in die Zukunft zu führen. Ein berührender Film über Tradition und Wandel, über weibliche Stärke – und über den Mut, gegen alte Gewissheiten aufzustehen.
2. Abend: Donnerstag, 30. April 2026 – 20.00 Uhr
«Die letzten Glühwürmchen» (Orig.: «Hotaru no Haka»)
Ein Anime-Film von Isao Takahata / Studio Ghibli (JPN 1988)
Dauer: 89 Minuten
Vorführsprache: Deutsch
Im Japan des Zweiten Weltkriegs kämpfen zwei Geschwister ums Überleben, nachdem sie bei einem Luftangriff ihre Mutter verlieren. Zwischen Ruinen und Hunger halten sie aneinander fest – und finden in flüchtigen Momenten von Licht und Zärtlichkeit Trost. Ein in seiner ganzen Tragik zutiefst bewegender und zeitloser Antikriegsfilm, der lange nachhallt und zu den eindrucksvollsten Werken des berühmten Animationsstudios «Studio Ghibli» zählt.
3. Abend: Dienstag, 12. Mai 2026 – 20.00 Uhr
«Little Miss Sunshine» (Orig.: «Little Miss Sunshine»)
Ein Film von Jonathan Dayton & Valerie Faris (USA 2006)
Dauer: 98 Minuten
Vorführsprache: Deutsch
Mit: Abigail Breslin, Greg Kinnear, Toni Collette, Steve Carell, Alan Arkin u.a.
Eine herrlich dysfunktionale Familie quetscht sich in einen klapprigen VW-Bus, um die kleine Olive zu einem Schönheitswettbewerb zu bringen. Auf dem chaotischen Roadtrip prallen gescheiterte Lebensträume, schräger Humor und unerwartete Zärtlichkeit aufeinander. Eine warmherzige Tragikomödie über das Scheitern, das Zusammenhalten – und darüber, dass Gewinnen manchmal ganz anders aussieht als gedacht.
Die Kamera bleibt nah an ihren Figuren, fast tastend. Sie beobachtet Gesichter, Blicke, kleine Gesten. Es sind keine spektakulären Siege, die hier gefeiert werden – sondern leise und umso berührendere Momente tiefer Menschlichkeit.
In Whale Rider kämpft ein junges Mädchen um ihren Platz in einer von Tradition geprägten Gemeinschaft. In Die letzten Glühwürmchen versuchen zwei Geschwister im Schatten des Krieges ihre Menschlichkeit zu bewahren. Und in Little Miss Sunshine begibt sich eine scheinbar dysfunktionale Familie auf eine Reise, die mehr über Liebe und Zusammenhalt offenbart als jeder Erfolg es könnte.
Was diese Filme verbindet, ist nicht das Happy End im klassischen Sinn. Es ist vielmehr die Frage: Was trägt, wenn Sicherheiten wegbrechen? Was bleibt, wenn Erwartungen enttäuscht werden? Worin besteht Würde, wenn einem die äusseren Umstände alles abverlangen?
Alle drei Filme erzählen von Verlust, von Scheitern, von Enttäuschung – vor allem aber: von ganz unterschiedlichen Formen des Aufstehens. Von Mut, der nicht laut ist, sondern leise. Von Menschen, die gerade in ihrer Verletzlichkeit Stärke zeigen. Es sind Geschichten über das Anderssein, über das Festhalten an Beziehungen und über die Kraft, dem Leben trotz allem zuzutrauen, dass es mehr bereithält als alle augenscheinlichen Schwierigkeiten.
Diese Filmreihe lädt ein zu bewegenden, manchmal schmerzhaften, aber immer zutiefst menschlichen Erzählungen. Sie zeigt: Hoffnung ist kein naiver Optimismus. Sie ist eine Entscheidung – und manchmal beginnt sie in einem einzigen trotzigen Schritt nach vorn.
Der Eintritt ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Platzwahl ist frei und erfolgt vor Ort. Türöffnung ist um 19.30 Uhr (Theater zur Wage, Vordergasse 10, Elgg).
Wir freuen uns auf Sie!
Pfr. Stefan Gruden, Ref. Kirchgemeinde Eulachtal
Rahel Imboden & Simon Berger, Theater zur Waage Elgg
Yasar Turan
1. Abend: Donnerstag, 16. April 2026 – 20.00 Uhr
«Whale Rider» (Orig.: «Whale Rider»)
Ein Film von Niki Caro (NZL, DE 2002)
Dauer: 97 Minuten
Vorführsprache: Deutsch
Mit: Keisha Castle-Hughes, Rawiri Paratene u.a.
An der rauen Küste Neuseelands wächst die junge Pai in einem Maori-Stamm auf, der auf einen männlichen Erben für die Häuptlingswürde wartet. Doch Pai spürt tief in sich, dass gerade sie berufen ist, ihr Volk in die Zukunft zu führen. Ein berührender Film über Tradition und Wandel, über weibliche Stärke – und über den Mut, gegen alte Gewissheiten aufzustehen.
2. Abend: Donnerstag, 30. April 2026 – 20.00 Uhr
«Die letzten Glühwürmchen» (Orig.: «Hotaru no Haka»)
Ein Anime-Film von Isao Takahata / Studio Ghibli (JPN 1988)
Dauer: 89 Minuten
Vorführsprache: Deutsch
Im Japan des Zweiten Weltkriegs kämpfen zwei Geschwister ums Überleben, nachdem sie bei einem Luftangriff ihre Mutter verlieren. Zwischen Ruinen und Hunger halten sie aneinander fest – und finden in flüchtigen Momenten von Licht und Zärtlichkeit Trost. Ein in seiner ganzen Tragik zutiefst bewegender und zeitloser Antikriegsfilm, der lange nachhallt und zu den eindrucksvollsten Werken des berühmten Animationsstudios «Studio Ghibli» zählt.
3. Abend: Dienstag, 12. Mai 2026 – 20.00 Uhr
«Little Miss Sunshine» (Orig.: «Little Miss Sunshine»)
Ein Film von Jonathan Dayton & Valerie Faris (USA 2006)
Dauer: 98 Minuten
Vorführsprache: Deutsch
Mit: Abigail Breslin, Greg Kinnear, Toni Collette, Steve Carell, Alan Arkin u.a.
Eine herrlich dysfunktionale Familie quetscht sich in einen klapprigen VW-Bus, um die kleine Olive zu einem Schönheitswettbewerb zu bringen. Auf dem chaotischen Roadtrip prallen gescheiterte Lebensträume, schräger Humor und unerwartete Zärtlichkeit aufeinander. Eine warmherzige Tragikomödie über das Scheitern, das Zusammenhalten – und darüber, dass Gewinnen manchmal ganz anders aussieht als gedacht.

